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Duell der Prachtkerle

Ipek (Urfa 63) in Glanzform und El-Rahal (Sweet Kickers) als Kapitän



Urfa 63 spielte beim 12:28 gegen Meisterschaftsaspiranten Sweet Kickers mit Verstärkung von Dream Team: Muhammet Ipek war der überragender Spieler auf dem Parkett. Doch Hammoudi El Rahal's Führungsqualitäten entschied die Partie.

Eine wahrlich tänzerische Leistung vollbrachte der wendige, technisch versierte und in den Zweikämpfen geschickt (weil gedanklich zumeist schneller) agierende Muhammet Ipek. Und er stand darin dem großen Talent Hammoudi El-Rahal auf der Seite des Gegners Sweet Kickers in nichts nach. Mehr noch: während Hammoudi auf zwei starke Nebenspieler (Kofi Afriyie und Mehmet Turhan) zurückgreifen konnte, lebte das Angriffspiel von Urfa 63 fast ausschließlich von der Einsatzfreude und Spritzigkeit ihres an spielerischer Ausstrahlkraft heute unübertroffenen Muhammet Ipek.
Denn wenn auch Urfa - einmal mehr und darin ihrer jüngeren Tendenz treu - sich keinesfalls von Sweet Kickers als einem der vier dringlichsten Aspiranten auf den Meistertitel imponieren lassen wollte und in kämpfersicher Hinsicht über weite Strecken durchaus überzeugend wirkte, so waren die Mängel von Ipeks Nebenspielern im Zweikampfverhalten und in den elementaren (gruppen-)taktischen Herausforderungen doch immernoch all zu deutlich: Die körperliche und technische Unterlegenheit vermochte man ebensowenig durch gesteigerte Wachheit und das Lauern auf Nachlässigkeit oder Unkonzentriertheit des Gegners auszugleichen wie etwa durch intelligenteres Stellungsspiel. Nein, da stürzte man doch immer wieder in den Gegner hinein, der es allzu oft problemlos verstand, mit nur einer Körpertäuschung die halbe Mannschaft von Urfa auszuhebeln und mit nicht selten zwei Spielern vollkommen ungestört vor Torwart Yilmaz Karakus (bzw. in der 2. Halbzeit dem stellungsschwachen Hüsseyin Ünal) aufzutauchen. Yilmaz Karakus allerdings machte seine Sache - wie gewohnt - sehr gut: mit klugem Stellungsspiel ahnte er häufig genug „wo der Hase langlaufen“ sollte, warf sich mutig in die nicht selten scharfen Geschosse von Sweet Kickers und bewies Übersicht bei seinen klugen Spieleröffnungen, einmal, indem er kurze Pässe mehrmals vor dem eigenen Tor hin und herspielte, um dann ein anderes Mal - urplötzlich - einen präzisen Weitwurf auf den sich freimachenden Mitspieler landete, wovon aber leider eben nur Ipek über die Geschicklichkeit verfügte, den von Ercin Yaman in der ersten Halbzeit gehüteten Kasten der Sweet Kickers ernstlich in Gefahr zu bringen. Gleichwohl waren es Nader Khalil (14. Minute zum 7:2) und Selahattin Karakus (21. Minute zum 13:2), die neben Ipek (6. zum 3:1 und 23. zum 13:4) für Urfa 63 in der ersten Halbzeit erfolgreich waren. Auf Seiten von Sweet Kickers zeichnete sich Hammoudi mit 6 Treffern aus: 1:0 (2.), 3:0 (4.), dann ein lupenreiner Hattrick zwischen der 8. und der 13. Minute zum 7:1, sowie das 9:2 in der 15. Minute. Jeweils dreimal erfolgreich waren Mehmet (1:0 i.d. 2. Minute; 10:2 u. 11:2 i.d. 17.) und Kofi mit seinen Treffern zum 4:1 (7.), sowie zum 12:2 und 13:2, beide in der 19. Minute.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff markierte Ercin Yaman das 14:4, bevor die Sweet Kickers nachlässig wurden. Denn nach der Halbzeit wollte niemand für Ercin ins Tor gehen, und erst in letzter Sekunde - bevor Schiedsrichter Jürgen Nafti die Sweet Kickers nämlich mit einem Spieler weniger hätte antreten lassen - ließ sich Hammoudi von seinen wenig kollegial abwartenden Mehmet, Ekrem und Kofi zwischen die Pfosten zwingen und als auch noch Kofi rebellieren wollte, weil er turnusmäßig auf die Ersatzbank gehörte, da witterte Urfa seine Chance, den Zwist in den Reihen der Sweet Kickers auszunutzen: innerhalb von nur drei Minuten zwischen der 5. und der 8. Minute landeten erst der nun als Feldspieler auch geschickt agierende Y. Karakus und dann zweimal M. Ipek ihre Treffer und verkürzten auf zunächst 14:7 und dann nocheinmal bis zur 12. Minute auf 16:10, indem sich Muhammet, Hakan und Yilmaz Karakus einmal fleißig beim Torschießen abwechseln konnten - weil Sweet Kickers wesentlich damit beschäftigt war, die unangebrachten Eskapaden ihres Sonderlings Kofi sich zu Gemüte führen lassen zu müssen, welcher sich nämlich anhaltend über Gott und die Welt beschwerte und das Ende seiner Mitwirkung zu beschließen drohte: King Kofi übte den Aufstand gegen das Normalste der Welt. „Das ist immer wieder das Unangenehme mit Kofi“, kommentierte Spielleiter Frank Lüdekke, „bei der kleinsten Entscheidung, die ihn genauso trifft wie alle anderen, ist er immer persönlich beleidigt, tödlichst gekränkt und will die ganze Situation kippen lassen.“



Rebell im Niemandsland
Kofi Afriyie (Sweet Kickers)

Zum Glück aber erkannte der lässige Hammoudi die Zeichen der Situation, traf auch für Kofi den rechten Ton, um deutlich zu machen, dass wenn man sich jetzt nicht zusammenreißt, sich alle gegen den bislang sieglosen Tabellenletzten blamieren würde und zack - mit zwei Treffern von Kofi innerhalb von zwei Minuten schien die Gefechtslage wieder die alte zu sein.

Wenn da eben dieser Prachtkerl von Muhammet Ipek nicht seine ureigenste Antwort hätte folgen lassen: mit dem 18:11 und 18:12 in der 40. und 41. Minute stellte er klar, dass Urfa (mit erstmals nur 6-Tor-Rückstand zehn Minuten vor Spielende!) heute durchaus in der Lage ist, für eine richtige Sensation zu sorgen!

Hammoudi El Rahal aber führte seine Mannen abgeklärt und sicher zum Sieg: Mit 6 weiteren Toren riß er seine Nebenleute mit (Mehmet 3 weitere Tor und Kofi 1), wies damit die ebenso freudig wie naiv anstürmenden Spieler in ihre fußballerischen Grenzen und stellte unübersehbar unter Beweis, dass er über alles verfügt, was ein Mannschaftskapitän braucht, um seine Leute im Griff zu haben: Selbstdisziplin und Verantwortungsbewußtsein!

Sweet Kickers ist es damit in ihrem 5. Spiel erwartungsgemäß gelungen, für's Erste an Tabellenführer The Scorpions vorbeizuziehen, die sich nun in ihren letzten beiden Spielen gegen die Bad Boys und das Dream Team keine Patzer mehr erlauben können, wenn sie unangefochtener Meister werden wollen.


Die Tabelle vom 3.3.2006:
Punkte / Tordifferenz / Spiele


1. Sweet Kickers 10 / + 15 / 5

2. Scorpions 9 / + 31 / 4

3. Dream Team 9 / + 9 / 4

4. Bad Boys 7 / + 22 / 4

5. Rangers 6 / + 1 / 4

6. Reuters Hürriyet 3 / - 5 / 4

7. Urfa 63 0 / - 71 / 4


Denn: Die Sweet Kickers werden es sich wohl kaum nehmen lassen, mit einem Sieg gegen die Rangers unter den besten drei der Liga am Ende der Saison dazustehen. Zumindest wird niemand daran glauben, dass die Rangers beide Spiele - sowohl gegen die Sweet Kickers als auch gegen die Bad Boys - gewinnen können, um mit 12 Punkten den magischen 3. Platz noch zu sichern und darauf zu hoffen, dass die anderen sich alle gegenseitig die Punkte wegnehmen: Nur dann nämlich - wenn Scorpions beide Spiele (gegen Bad Boys und Dream Team) verlöre und auch Dream Team noch gegen Reuters Hürriyet verlöre! - könnte ein etwaig besseres Torverhältnis der Rangers den Ausschlag gegen Dream Team geben, was der glücklichen Umstände gewiß zu viel sein dürften, oder ... (?)

Auch bei den Bad Boys sieht es kaum besser aus: zwar stehen die Chancen im Spiel gegen die um einen Punkt schlechteren Rangers nicht schlecht, aber auf jeden Fall müssten sie zusätzlich gegen die Scorpions gewinnen, um mit 12 Punkten noch vorne dabeisein zu können. Aber die Scorpions sind alles andere als irgendwer!

So gesehen wird es wohl zwischen Dream Team und The Scorpions zur endgültigen Entschdeidung kommen, weswegen Spielleiter Frank gerade diese Partie auf den letzten Spieltag ansetzen will: „Das dürfte eine Art Endspiel werden!“. Nach heutiger Vorhersehbarkeit also - am 21. April 2006!


Die nächsten Partien (idealerweise) nun wie folgt:

Dream Team : Reuters Hürriyet / 17.03

Ranger : Sweet Kickers / 24.03

Scorpions : Bad Boys / 31.03

Reuters Hürriyet : Urfa 63 / 06.04

Bad Boys : Rangers / 13.04

Scorpions : Dream Team / 21.04

(Fast) Alles ist möglich! Nur: Weniges noch wahrscheinlich?


Termine - 1. Schulhalbjahr 2010/11
23.08.2010 Schulbeginn nach den Sommerferien
30.08.2010 Begrüßung neuer 7. Jahrgang
06.09.2010 Elternversammlungen
09.09.2010 Ramadanfest
14.09.2010 Gesamtkonfernz
20.09.2010 1. Gesamtelternvertretung
24.09.2010 1. Wandertag
05.10.2010 1. Schulkonferenz
11.10. - 23.10.2010 Herbstferien
28.10.2010 Gesamtkonferenz
04.11.2010 Ausfälle 7-9, Noten 10 Jhrg.
11.11.2010 Studientag
15.11.2010 Elternsprechtag
16.11.2010 Opferfest
18.11.2010 2. Wandertag
22.11.2010 Wiederholerkonferenz 10
09.12.2010 Gesamtkonferenz
10.12.2010 Fachnoten (12,13)
15.12.2010 Zensurenkonferenz Kursphase
22.12.2010 Ende 1. Halbjahr Kursphase
23.12. - 1.01.2011 Weihnachtsferien
12.01.2011 Fachzensuren 7.-11. Jahrgang
18.01.2011 Zensurenkonferenz 7.-11. Jahrg.
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31.01. - 5.02.2011 Winterferien
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