Hexenkessel ohne Zuschauer
Packende Partie beim 14:12-Sieg der BAD BOYS über VOLTASTREET in der Hallen-Fußball-AG am 26.8.2005
Die harte und von Schiedsrichter Jürgen Nafti schwer zu leitende Begegnung zwischen den BAD BOYS und den Kickern der VOLTASTREET
endete mit einem überaus knappen Ergebnis. Zwar hielten die VOLTASTREETER mit ihrem technisch überragenden Ahmet Imir über weite
Strecken die BAD BOYS auf Distanz, doch war es am Ende gerade Imir selbst, der wegen groben Foulspiels mit einer Roten Karte bedacht
wurde und in den 5 Minuten auf der Strafbank die eigene Mannschaft entscheidend schwächte. Bei den BAD BOYS fiel der ebenso besonnene
und in den Zweikämpfen entschlossene, hochgeschossene Metin Kilic auf, der als Spielmacher besonders die beiden gewitzten Jasari
Shenur und Mehmet Gül geschickt zum Einsatz brachte.
VOLTASTREET hingegen verschaffte sich seine Vorteile überwiegend dadurch, dass der kräftige, ja schon beinahe untersetzte Imir
kraft seiner nahezu perfekten Ballbehandlung und verblüffenden Wendigkeit, es verstand, mehrere Spieler auf sich zu ziehen und
mit eher unfreiwilligen Abspielen seine Nebenspieler in günstige Schusspositionen kamen. Hierbei fiel Ömer Topgül durch seine
schnelle Auffassungsgabe auf und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten geistesgegenwärtig aus. Ähnlich wie Jasari Shenur ist
der charakterlich starken Persönlichkeit von Topgül zu wünschen gewesen, dass Imir sich nicht als Mittelpunkt der Welt begreift,
und nur dann den Ball abspielt, wenn ihm selbst nichts mehr einfällt. Jedoch muss der Gerechtigkeit halber gesagt werden, dass Imir
eine vorbildliche Zweikampfstärke an den Tag legte:
Kaum ein Gegner konnte bei der körperlich betonten Gangart des Spielführers von VOLTASTREET mithalten. Schiedsrichter Nafti
wäre gut beraten gewesen, wenn er auf die ratlosen Blicke von Shenur früher reagiert hätte, denn vor allem Shenur erwies sich
in der Begegnung Mann gegen Mann gegenüber Imir als der Klügere, der nachgibt. „Nun, Fußball ist ein Kampfspiel, und man kann
es den körperlich überlegenen Spielern nur schwer verdenken, wenn sie sich einmal ungezügelt in die Zweikämpfe werfen wollen,
um eben diese Überlegenheit auszuspielen. Denn es sind – besonders an einer Schule - die Lehrer und Pädagogen häufig darauf
bedacht, den Schwächeren zu schützen, was ja an sich gut und richtig ist. Doch damit ist der Schwächere weniger gefordert,
seine Cleverness ins Spiel zu bringen und auf den Übermut des RECHTS DER STÄRKE zu warten, um dann mit seiner Intelligenz
aufzutrumpfen.“ rechtfertigt Schiedsrichter Nafti seine Entscheidung, Imir nicht schon früher in die Schranken gewiesen zu haben.

BAD BOYS
oben (V.L.N.R.):
Kilic Metin, Ferhat Gühel,
Ibrahim Dikmen, Keric Sabahudin kniehend
(V.L.N.R.):
Mehmet Gül, Jasari Shenur

VOLTASTREET
stehend (V.L.N.R.):
Oktay Sezen, Ahmet Imir, Baris Kayaci; knieend
(V.L.N.R.):
Melih Yilmaz, Ömer Topgül
Und in der Tat schien Imir seine Grenzen nicht mehr kennen zu wollen und riskierte ein ums andere Mal bewusst, neben dem Ball
auch die Knöchel seiner Gegner zu treffen und wollte wohl nicht so ganz wahrhaben, dass die BAD BOYS sich von ihm und seiner
Mannschaft nicht einschüchtern ließen, sondern beherzt und fast immer fair die Zweikämpfe annahmen, um ihr eigenen Spiel aufzuziehen,
wobei neben den kämpferisch lobenswerten Keric Sabahudin und Ferhat Gühel an der Seite des schon erwähnten glänzenden Gestalters
(Kilic) Gül für interessante Tempowechsel sorgte, indem er durch überlegte Verzögerungen im zuweilen berauschenden Kombinationsspiel
der BAD BOYS seine eigene Note setzte.
Gewiss hätten die BAD BOYS längst einen ordentlichen Vorsprung herausgespielt, wäre da nicht der überragende Öktay Sezen im Tor der
VOLTASTREETER gestanden, an dem die BAD BOYS immer wieder scheiterten. Der hochgewachsene Melih Yilmaz bewies eine gute kämpferische
Einstellung, jedoch fehlt es ihm deutlich an Geschick und Beweglichkeit, die für das Fußballspielen erforderlich ist, um bei dem hohen
Tempo unfreiwillige Verletzungsgefahren zu vermeiden. Neben dem engagierten Topgül war es am Ende dann vor allem dem soliden Allrounder
Baris Kayaci zu verdanken, dass die Partie stets spannend verlief. Er zeigte alles, was ein Fußballer braucht, wenn auch nicht jede
einzelne Fähigkeit dabei so hervorstechen kann.
Alles in allem ein hohes Spielniveau mit aufregenden Torszenen auf beiden Seiten, rasanten Spielzügen und enormer Einsatzfreude –
was jedes Fußballerherz höher schlagen lässt und an Spannung so manches Championsleague-Spiel in den Schatten zu stellen vermochte,
stimmte auch der Mann im Hintergrund zu.
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Termine - 1. Schulhalbjahr 2010/11
| 23.08.2010 |
Schulbeginn nach den Sommerferien |
| 30.08.2010 |
Begrüßung neuer 7. Jahrgang |
| 06.09.2010 |
Elternversammlungen |
| 09.09.2010 |
Ramadanfest |
| 14.09.2010 |
Gesamtkonfernz |
| 20.09.2010 |
1. Gesamtelternvertretung |
| 24.09.2010 |
1. Wandertag |
| 05.10.2010 |
1. Schulkonferenz |
| 11.10. - 23.10.2010 Herbstferien |
| 28.10.2010 |
Gesamtkonferenz |
| 04.11.2010 |
Ausfälle 7-9, Noten 10 Jhrg. |
| 11.11.2010 |
Studientag |
| 15.11.2010 |
Elternsprechtag |
| 16.11.2010 |
Opferfest |
| 18.11.2010 |
2. Wandertag |
| 22.11.2010 |
Wiederholerkonferenz 10 |
| 09.12.2010 |
Gesamtkonferenz |
| 10.12.2010 |
Fachnoten (12,13) |
| 15.12.2010 |
Zensurenkonferenz Kursphase |
| 22.12.2010 |
Ende 1. Halbjahr Kursphase |
| 23.12. - 1.01.2011 Weihnachtsferien |
| 12.01.2011 |
Fachzensuren 7.-11. Jahrgang |
| 18.01.2011 |
Zensurenkonferenz 7.-11. Jahrg. |
| 28.01.2011 |
Zeugnisse 1. Halbjahr |
| 31.01. - 5.02.2011 Winterferien |
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